Die kompressionsprüfung erlaubt rückschlüsse über den zustand des motors. Und zwar läßt sich bei der prüfung feststellen, ob die ventile oder die kolben (kolbenringe) in ordnung bzw. Verschlissen sind. Die prüfwerte können auch anzeigen, ob der motor erneuert oder überholt werden muß. Für die prüfung wird ein kompressionsdruckschreiber mit einem meßbereich bis 17,5 bar (atü) benötigt.
Der druckunterschied zwischen den einzelnen zylindern darf maximal 1,0 bar (atü) betragen. Falls ein oder mehrere zylinder gegenüber den anderen einen druckunterschied von mehr als 1,0 bar (atü) aufweisen, ist dies ein hinweis auf defekte ventile, verschlissene kolbenringe bzw. Zylinderlaufbahnen oder defekte kolben. Bei erreichen dieser verschleißgrenze muß der motor erneuert werden.
Achtung: hat das fahrzeug einen katalysator. Hinweise zum umgang mit katalysator-fahrzeugen beachten.

Achtung: sicherheitsmaßnahmen zur elektronischen zündanlage beachten.
Die drehzahl soll mindestens 300/min betragen.
Jeweils vorher das meßblatt im kompressionsdruckschreiber in die neue arbeitsstellung bringen.
Einbau
Achtung: falls der radbremszylinder feucht ist, radbremszylinder
überprüfen.
Bremsankerplatte an den mit pfeil gekennzeichneten stellen
dünn mit paste (opel-et.-Nr. 1942586-90166282)
Bestreichen.
Fahrzeuge bis fahrgestell-nr. E 4008 340
( ...
Einbau
Achtung: die neue welle vorsichtig behandeln. Die welle darl
nicht längere zeit auf den faltenbälgen lagern.
Die anlageschulter des äußeren achswellengelenkes sowie
die anlagefläche desselben am kugellager der vorderradnabe
mü ...