Die kompressionsprüfung erlaubt rückschlüsse über den zustand des motors. Und zwar läßt sich bei der prüfung feststellen, ob die ventile oder die kolben (kolbenringe) in ordnung bzw. Verschlissen sind. Die prüfwerte können auch anzeigen, ob der motor erneuert oder überholt werden muß. Für die prüfung wird ein kompressionsdruckschreiber mit einem meßbereich bis 17,5 bar (atü) benötigt.
Der druckunterschied zwischen den einzelnen zylindern darf maximal 1,0 bar (atü) betragen. Falls ein oder mehrere zylinder gegenüber den anderen einen druckunterschied von mehr als 1,0 bar (atü) aufweisen, ist dies ein hinweis auf defekte ventile, verschlissene kolbenringe bzw. Zylinderlaufbahnen oder defekte kolben. Bei erreichen dieser verschleißgrenze muß der motor erneuert werden.
Achtung: hat das fahrzeug einen katalysator. Hinweise zum umgang mit katalysator-fahrzeugen beachten.

Achtung: sicherheitsmaßnahmen zur elektronischen zündanlage beachten.
Die drehzahl soll mindestens 300/min betragen.
Jeweils vorher das meßblatt im kompressionsdruckschreiber in die neue arbeitsstellung bringen.
Einspritzmenge prüfen und einstellen
Die einspritzmenge der beschleunigerpumpe ist immer dann
zu überprüfen, wenn der benzinverbrauch zu hoch ist, der
übergang beim gasgeben zu schlecht ist, der motor nur
schlecht gas annimmt oder verzögert beschleunigt.
Vergaser ausbauen.
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Membran für beschleunigerpumpe ersetzen/
anreicherungsventil ersetzen
Bei übergangsstörungen, wenn also der motor nur zögernd
gas annimmt, sind die membranen für beschleunigerpumpe
und anreicherung zu überprüfen. Eingerissene membranen
ersetzen.
Beschleunigerpumpe
Beschleunigerpumpe vom schwimmerg ...