Die kompressionsprüfung erlaubt rückschlüsse über den zustand des motors. Und zwar läßt sich bei der prüfung feststellen, ob die ventile oder die kolben (kolbenringe) in ordnung bzw. Verschlissen sind. Die prüfwerte können auch anzeigen, ob der motor erneuert oder überholt werden muß. Für die prüfung wird ein kompressionsdruckschreiber mit einem meßbereich bis 17,5 bar (atü) benötigt.
Der druckunterschied zwischen den einzelnen zylindern darf maximal 1,0 bar (atü) betragen. Falls ein oder mehrere zylinder gegenüber den anderen einen druckunterschied von mehr als 1,0 bar (atü) aufweisen, ist dies ein hinweis auf defekte ventile, verschlissene kolbenringe bzw. Zylinderlaufbahnen oder defekte kolben. Bei erreichen dieser verschleißgrenze muß der motor erneuert werden.
Achtung: hat das fahrzeug einen katalysator. Hinweise zum umgang mit katalysator-fahrzeugen beachten.

Achtung: sicherheitsmaßnahmen zur elektronischen zündanlage beachten.
Die drehzahl soll mindestens 300/min betragen.
Jeweils vorher das meßblatt im kompressionsdruckschreiber in die neue arbeitsstellung bringen.
Bremskraftverstärker prüfen
Der bremsservo ist auf funktion zu überprüfen, wenn zur erzielung
ausreichender bremswirkung die pedalkraft außergewöhnlich
hoch ist.
Bremspedal bei stehendem motor mindestens 5mal kräftig
durchtreten, dann bei belastetem bremsped ...
Funktion der dis-zündanlage
Der c 14 se-motor seit 9/92 sowie der c 16 se-motor ist mit
einer dis-zündanlage (direct ignition system) ausgestattet.
Dieses elektronische zündsystem arbeitet ohne mechanische
bauteile und ist deshalb langzeitstabil und wartungsfrei.
Es müssen k ...